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24 AV www.av-dialog.de Berichte AV-Wettbewerb am Gardasee Schauen im Palazzo Von Karl Huber „Am Gardasee findet vom 3. bis 5. Juni 2016 ein internationaler AV-Wettbewerb unter FIAP-Patronat statt.“ So war es im letzten AV-Dialog-Heft auf Seite 44 zu lesen. Kurz entschlossen schickte ich meine Schau „Pow Wow“ ein. Alle eingereichten 89 Werke sollten vorgeführt werden. Das war nun eine sehr günstige Gelegenheit, einmal persönlich einen internationalen Wettbewerb vor Ort mitzuerleben, denn näher als zum schönen Gardasee geht es für uns Süddeutsche kaum. Bei der Suche nach dem Veranstaltungsort stießen wir auf ein Gebäude, in dem der Fotoclub von Garda und ein Maler ausstellten. Dort, im 2. Stock fanden wir einen Saal mit einem Projektor und etwa 30 Stühlen. Sechs von diesen Stühlen wurden dann von drei Engländern sowie von Achim Maier und uns beiden besetzt. Das heißt, hinter einer Mannschaft von drei Juroren und einem Vorführer saßen sechs Zuschauer. Diese Zahl erhöhte sich dann im Lauf der nächsten Tage zeitweise auf den Spitzenwert von ungefähr 30 Zuschauern. Darunter befanden sich dann von deutscher Sehr gute Schauen vor wenig Publikum Seite auch Klaus Fritzsche und Manfred Hirt, mit denen wir bei einem guten italienischen Essen ausführlich fachsimpeln konnten. Im Veranstaltungsraum ergab sich die Gelegenheit für manches länderübergreifende, interessante Gespräch. Nur eine Woche davor hatten wir das AV-Dialog-Jahrestreffen in Hopfen am See besucht. Im Unterschied zum internationalen Wettbewerb in Garda, wo von 32 italienischen Autoren gerade mal eine Handvoll anwesend war, hatten fast alle deutschen Autoren die Veranstaltung am Hopfensee besucht. Die Zuschauer beider Veranstaltungen waren gefordert, mit Sitzfleisch und bei voller Konzentration in drei Tagen etwa gleich viele Beiträge zu verarbeiten. Am FIAP-Wettbewerb haben Autoren aus zehn Ländern und drei Kontinenten teilgenommen. Eine dreiköpfige Jury unter Leitung von Lorenzo de Francesco hatte die Aufgabe, aus den eingereichten 89 Werken etwa die Hälfte anzunehmen und fünf FIAP-Bänder, drei FIAF (italienischer „DVF“) -Medaillen sowie drei FIAP-Medaillen zu vergeben. Diese Aufgabe war nach vorgegebenen Kriterien zu erfüllen. Bewertet wurden Originalität und Entwicklung der Idee, Qualität und Schlüssigkeit der Fotografie, Qualität und Zusammenklang des Tons, Flüssigkeit der Montage und emotionale Umsetzung. Besonders wurde auch auf die korrekte Quellenangabe geachtet. Allgemeine Angaben wie „Bilder aus dem Internet“ führten zur Disqualifikation.


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