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42 AV www.av-dialog.de Forum Erfahrungsbericht: Laptop für AV-EXE-Dateien Mein acht Jahre alter Klapprechner von Dell zeigte meine aktuelle AV-Produktion nur mit leicht ruckelnden Bildern. Auch eine ältere EXE von Stumpfl verabschiedete sich nach vier Minuten. Also sollte ein neues leistungsstarkes Exemplar her. Die Anwenderseiten von Stumpfl empfehlen, tunlichst keinen Laptop zur Vorführung zu nutzen, da die Grafikkarten im Vergleich zu den Standrechnern deutlich schwächer seien. Auf den m.objects-Seiten gibt es konkrete Mindestkonfigurationsvorschläge, an die ich mich dann auch gehalten habe. Leider war es aber nicht so einfach wie erhofft! Mein erstes Versuchsobjekt war wieder ein Dell-PC mit i7-Prozessor, GTX960MGrafikkarte und reichlich Arbeitsspeicher. Er sah gut aus, aber die Ergebnisse am internen Bildschirm waren ernüchternd. Viele EXE-Schauen von Stumpfl und m.objects, die der alte Rechner zumindest noch zeigte, blieben hängen oder hatten keinen Ton oder starteten gar nicht! Für mich ist das ein technisches Rätsel, welches bis heute auch nicht aufgelöst wurde. Zum Glück gibt es im Versandhandel ein Rückgaberecht. Mein zweiter Versuchsrechner war von msi und hatte eine noch bessere Grafikkarte (GTX970M). Er zeigte aber keine besseren Ergebnisse und ging also postwendend an die Versandfirma zurück. Langsam zeigte sich eine leichte Verzweiflung und ich dachte, vielleicht hat Stumpfl doch Recht mit seiner oben genannten Empfehlung. Ich gab aber nicht auf und habe in zwei Fachgeschäften mit freundlicher Unterstützung der Fachverkäufer eigene und fremde EXE-Dateien von m.objects, Stumpfl und „Picture to EXE“ an verschiedenen PCs ausprobieren können. Leider in vielen Fällen ohne Erfolg! Entweder startete die Schau gar nicht oder das Bild blieb nach wenigen Sekunden weg. Die Verkäufer haben diverse Einstellungen ausprobiert, auf die ich selber nicht gekommen bin, aber genutzt hat es nichts! Schließlich bin ich einer Empfehlung von Herrn Richter (m.objects) gefolgt und habe mir von Schenker einen Rechner (H506) zustellen lassen, den man auch bei individueller Konfiguration zurückschicken kann. Laut Werbung bot er eine „abschaltbare Optimus-Technologie“ (das haben vielleicht auch Rechner anderer Firmen!). Versuche mit diversen Schauen zeigten eine hervorragende Leistung über den HDMI-Ausgang am Beamer, während der Laptop-Bildschirm einige Schauen nicht anzeigen wollte. Ein Anruf bei Schenker brachte dann die Lösung: Ich hatte das falsche „Control-Center“ auf meinem Rechner. Per Fernwartung wurde mir nun die richtige Version aufgespielt, die es mir ermöglicht, per Mausklick die Intel-Onboard-Grafik abzuschalten und nur die Nvidia-Karte zu nutzen. Jetzt laufen alle (!) Schauen in allen Formaten (auch die älteren der genannten Hersteller) in bester Qualität auf dem internen Bildschirm und auch parallel mit dem Beamer. Herbert Neidhardt, Recklinghausen AV Dialog Leserbriefe


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